{"id":183,"date":"2015-09-16T18:37:22","date_gmt":"2015-09-16T18:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/projekt.72h-speicher.ch\/?p=183"},"modified":"2022-10-13T19:16:23","modified_gmt":"2022-10-13T19:16:23","slug":"eine-mahlzeit-fuer-speicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/72h.cloedel.ch\/?p=183","title":{"rendered":"Eine Mahlzeit f\u00fcr Speicher"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/projekt.72h-speicher.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bericht-72h-Aktion-Speicher-2015.pdf\">Bericht 72h Aktion Speicher 2015<\/a>\u00a0(zum Ausdrucken)<\/p>\n<p><strong>Eine Mahlzeit f\u00fcr Speicher<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Aktion 72h in Speicher begann am Donnerstag, 10. September, um 18.11 Uhr. Auf dem Dorfplatz versammelten sich 60 Jugendliche, die gemeinsam die 72h in Angriff nehmen wollten..<\/p>\n<p>Die ersten Arbeiten bestanden darin, den Sarasani (Blachenzelt) fertig zu stellen und f\u00fcr das Nachtessen Holz zu sammeln. Eine weitere Gruppe bestehend aus Kindern und Leitern war verantwortlich f\u00fcr das Nachtessen. Gesponsert wurde dieses vom Lebensmittelgesch\u00e4ft Tschanz aus St. Gallen.<\/p>\n<p>Um 19.00 Uhr war die offizielle Er\u00f6ffnungsfeier. Zu dieser wurde der Bildungsdirektor des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Alfred Stricker, eingeladen, der uns unsere Aufgabe mitteilte.<\/p>\n<p>Das Ziel unseres Projektes bestand darin, in den 72h f\u00fcr jeden Bewohner aus Speicher (ca. 4500) eine Mahlzeit zuzubereiten. Diese Mahlzeiten wollten wir jedoch nur mit Nahrungsmitteln zubereiten, die wir von den Bewohnern aus Speicher erhalten haben.<\/p>\n<p>Weiter war es so, dass die G\u00e4ste f\u00fcr jede Bestellung mit weiteren Nahrungsmitteln bezahlen mussten, damit wir auch weiter kochen konnten. Zus\u00e4tzlich wurde jede Mahlzeit mit einem symbolischen Beitrag bezahlt. Diese Summe wollen wir am Schluss einer Hilfsorganisation spenden.<\/p>\n<p>Alfred Stricker war auch unser erster Gast in unserem grossen Sarasanizelt und genoss einen feinen Teller Nasi-Goreng in einer fr\u00f6hlichen, energiegeladenen Atmosph\u00e4re in Mitten der Kinder.<\/p>\n<p>Am Donnerstag Abend konnten wir bereits 127 Mahlzeiten verteilen.<\/p>\n<p>Als alle verpflegt und zufrieden waren, bezogen wir unsere Schlafpl\u00e4tze in der Zivilschutzanlage unter dem Buchenschulhaus.<\/p>\n<p>Bis zur Bettruhe spielten wir auf dem roten Platz noch einige Spiele und gingen um 22.30 Uhr zu Bett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freitag<\/p>\n<p>F\u00fcr die ersten Kinder war am Freitag bereits um 5.30 Uhr Tagwache. Damit wollten wir erreichen, dass wir alle arbeitenden Bewohner von Speicher noch vor Abfahrt mit einem Morgenessen versorgen konnten.<\/p>\n<p>Wenige nutzten diese Gelegenheit auch aus und liessen sich von unseren Kindern Spiegeleier zubereiten oder ein Confibrot streichen.<\/p>\n<p>An unserem Buffet konnte es nicht liegen, dass nur wenige von unserem Angebot Gebrauch machen wollten. Denn dieses umfasste nicht nur Brot, Confi und Kaffee, sondern wurde durch Aufschnitt von der Metzgerei oder einem feinen M\u00fcesli erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Als dann auch unsere Kinder ges\u00e4ttigt waren, begannen wir mit den Vorbereitungen f\u00fcr das Mittagessen.<\/p>\n<p>Eine Gruppe von Kinder begab sich in den Wald, um Holz f\u00fcr unsere Kochstelle zu sammeln, weitere Kinder bet\u00e4tigten sich im Erstellen von Werbeplakaten und Flyern und dritte waren zust\u00e4ndig f\u00fcr das Kochen und Abwaschen.<\/p>\n<p>Alina und Beryl hatten die M\u00f6glichkeit, beim Radio FM1 einen Werbeaufruf f\u00fcr unsere Projekt ausstrahlen zu lassen. Wir erhofften uns damit mehr Kundschaft und mehr Bestellungen.<\/p>\n<p>Am Mittag wurden wir von vielen Eltern der Kinder besucht und diese blieben auch gleich zum Mittagessen.<\/p>\n<p>Da es sehr schwer abzusch\u00e4tzen war, wie viele Personen erscheinen w\u00fcrden, hatten wir zu wenig zubereitet und mussten noch einige weitere T\u00f6pfe aufsetzen und bei der Mahlzeit improvisieren.<\/p>\n<p>Am Nachmittag wurden die Kinder in ihre weiteren Aufgaben eingewiesen. Jede Gruppe hatte zus\u00e4tzlich die Aufgabe, eine Weinkiste zu einer K\u00fcgelibahn umzubauen. Oben und unten sollte ein Loch entstehen und dazwischen sind die Kinder frei, wie sie den Hohlraum \u00fcberwinden m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Am Nachmittag schw\u00e4rmten die verschiedenen Gruppen aus, um die Bestellungen zu sammeln und Leute auf den Dorfplatz zu locken.<\/p>\n<p>Zum Nachtessen gab es Salat, K\u00fcrbissuppe und Kartoffelpfanne.<\/p>\n<p>Damit alles rechtzeitig bereit zum Servieren war, hatten wir dieses Mal schon fr\u00fch am Nachmittag mit Schn\u00e4tzeln und Kochen begonnen.<\/p>\n<p>Als am Abend die Kundschaft eintrudelte, war alles bereit und einige Kinder wurden als Servierpersonal eingespannt.<\/p>\n<p>Alle G\u00e4ste und Kinder waren versorgt und weiter ging es mit Spiel und Spass in der Turnhalle. Es wurden verschiedene Spiele gespielt, bis alle Kinder gl\u00fccklich und zufrieden in ihre Betten sanken.<\/p>\n<p>Wir waren am Freitag Abend bei 431 verteilten Mahlzeiten angelangt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Samstag<\/p>\n<p>Am Samstag konnten die Kinder etwas l\u00e4nger schlafen als am Vortag. Um 08.30 Uhr gab es auf dem Dorfplatz Morgenessen f\u00fcr alle Kinder und Bewohner, die sich bereits aus dem Bett gek\u00e4mpft hatten an diesem sch\u00f6nen Morgen. Die Sonne schien und alle waren voller Energie um die letzten zwei Tage in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Kinder zogen im Dorf umher und versuchten so viele Bewohner wie m\u00f6glich auf unseren Dorfplatz zu locken. Andere Kinder waren in der K\u00fcche und bereiteten das Mittagessen vor. Zum Zmittag gab es \u201eCh\u00e4sh\u00f6rnli.\u201c<\/p>\n<p>Mit einem Anh\u00e4nger waren wir zus\u00e4tzlich im Dorf unterwegs und versuchten mit einer mobilen K\u00fcche noch mehr G\u00e4ste zu erreichen.<\/p>\n<p>Auf dem Dorfplatz versammelten sich so viele G\u00e4ste wie noch nie bis anhin. Zu verdanken hatten wir dies bestimmt auch dem sch\u00f6nen Wetter und den grossen Bem\u00fchungen der Kinder, die ohne Pause im Dorf unterwegs waren um Werbung zu machen.<\/p>\n<p>Am Nachmittag konnten alle Kinder aus Speicher verschiedene Ateliers besuchen, die von den Leitern und Kindern angeboten wurden.<\/p>\n<p>Besuchen konnten die Kinder die Ateliers: Gipsmasken herstellen, sich schminken, Fackeln herstellen oder auf der Slackline spielen.<\/p>\n<p>Auf dem Dorfplatz herrschte eine ausgelassene Stimmung, und Kinder wie auch Eltern hatten einen sch\u00f6nen Nachmittag.<\/p>\n<p>Als das Nachtessen wieder n\u00e4her r\u00fcckte, bereiteten die Kinder in der K\u00fcche verschiedene Arten von Risotto vor, die da waren: K\u00fcrbis-, Zucchetti-, Pilzrisotto und noch viele weitere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sonntag<\/p>\n<p>Am Sonntag Morgen haben wir alle gemeinsam um 08.30 Uhr auf dem Dorfplatz, das Morgenessen eingenommen. Ein paar wenige G\u00e4ste haben auch den Weg zum Dorfplatz eingeschlagen und von unserem Morgendienst Gebrauch gemacht.<\/p>\n<p>Da am Sonntag viele Leute in die Kirche gingen, entschieden wir uns, einen \u201eKaffeestand\u201c beim Ausgang der Kirche zu errichten. Mit diesem wollten wir alle Besucher der Kirche erreichen und diesen nach dem Gottesdienst einen Kaffee und Guetzli anbieten. Ein zweite Gruppe Kinder machte sich zus\u00e4tzlich auf den Weg Richtung katholische Kirche. Sie wollten dort ihren Kaffee und die Guetzli los werden.<\/p>\n<p>Als letzte Mahlzeit stand am Sonntag Mittag, R\u00f6sti auf der Menukarte. Die Kinder waren kr\u00e4ftig mit Sch\u00e4len besch\u00e4ftigt und mussten einen riesigen Haufen Kartoffeln verarbeiten.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu der R\u00f6sti gab es eine Bratensauce mit Wienerli. Auch die grosse Anzahl an Wienerli mussten geschnitten werden.<\/p>\n<p>Zum Mittagessen traf das letzte Mal eine grosse Anzahl an G\u00e4sten ein. Alle bestaunten unser Zelt und die Einrichtung und genossen das gesamte Ambiente auf dem Dorfplatz.<\/p>\n<p>Das Mittagessen war verspeist und alle satt, und nun ging es bereits ans Aufr\u00e4umen. Eine Gruppe Kinder ging mit s\u00e4mtlichen K\u00fcchenger\u00e4ten ins Kirchgemeindehaus und veranstaltete eine grosse Abwaschaktion. Es wurde unter Hochdruck gewaschen und getrocknet.<\/p>\n<p>Auf dem Dorfplatz wurde zur selben Zeit bereits das erste Zelt abgebrochen.<\/p>\n<p>Nach und nach wurden alle weiteren Zelte abgebrochen und der Sarasanistamm wieder gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der 72h machten wir ein grosses Tschi-ei-ei und es wurde die Anzahl verkaufter Mahlzeiten bekannt gegeben.<\/p>\n<p>In den 72h haben wir sagenhafte 1162 Mahlzeiten verkauft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alle Kinder konnten nun gl\u00fccklich und zufrieden nach Hause gehen und die erlebten Dinge Revue passieren lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Abschluss m\u00f6chten wir uns noch bei der Gemeinde, der Kirche und allen Beteiligten f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung danken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bilder zu unserem Projekt findet ihr unter: <a href=\"http:\/\/www.72h-speicher.ch\">www.72h-speicher.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ok Jubla &amp; Pfadi Speicher<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht 72h Aktion Speicher 2015\u00a0(zum Ausdrucken) Eine Mahlzeit f\u00fcr Speicher &nbsp; Die Aktion 72h in Speicher begann am Donnerstag, 10. 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Weiter war es so, dass die G\u00e4ste f\u00fcr jede Bestellung mit weiteren Nahrungsmitteln bezahlen mussten, damit wir auch weiter kochen konnten. Zus\u00e4tzlich wurde jede Mahlzeit mit einem symbolischen Beitrag bezahlt. Diese Summe wollen wir am Schluss einer Hilfsorganisation spenden. Alfred Stricker war auch unser erster Gast in unserem grossen Sarasanizelt und genoss einen feinen Teller Nasi-Goreng in einer fr\u00f6hlichen, energiegeladenen Atmosph\u00e4re in Mitten der Kinder. Am Donnerstag Abend konnten wir bereits 127 Mahlzeiten verteilen. Als alle verpflegt und zufrieden waren, bezogen wir unsere Schlafpl\u00e4tze in der Zivilschutzanlage unter dem Buchenschulhaus. 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